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Programme

2016

Frauenstimmen 2016, 8. Konzert

 

Frauenstimmen 2016, 7.Konzert

13. November 2016, 19:30, Domchorsaal, Kapitelplatz 3, Salzburg
Susanne Hehenberger, Elisabeth Pouget (Violinen),
Romana Kemlein-Laber (Viola), Marcus Pouget (Violoncello)
spielen Werke von spielen Werke von Maddalena Lombardini-Sirmen (1745–1818), Emilie Mayer (1812–1883) und Germaine Tailleferre (1892–1983)
MADDALENA LOMBARDINI-SIRMEN (1745, Venedig-1818, Venedig), ausgebildet am venezianischen Mädchenkonservatorium Ospedale San Lazzaro deiMendicanti, war eine der ersten Geigenvirtuosinnen, die als Solistin ihren Weg machte. Auch als Sängerin tätig, war sie in der Geige u.a. Schülerin Tartinis und ging auch als Adressatin eines seiner Briefe, in dem er über Bogentechnik aber auch messa di voce Spiel und andere heute für die historische Aufführungspraxis wichtige Details spricht, in die Musikgeschichte ein. Sie komponierte vor allem für ihr eigenes Instrument, darunter sechst Streichquartett und sechs Violinkonzerte.EMILIE MAYER war die Tochter eines Apothekers und entschloss sich erst nach dem Selbstmord ihres Vaters, Komponistin zu werden. Sie studierte zunächst bei Karl Löwe in Stettin, danach bei Adolf Bernhard Marx in Berlin und komponierte viel Kammermusik, wie auch zahlreiche Sinfonien. Zu Lebzeiten war sie eine bekannte Figur des Berliner Konzertlebens und ihre Werke wurden in vielen europäischen Städten aufgeführt. GERMAINE TAILLEFERRE bekam ihren ersten Klavierunterricht bei ihrer Mutter und studierte gegen den Willen ihres Vaters am Pariser Conservatoire. 1918 gründet sie mit Darius Milhaud, Arthur Honegger, Louis Durey, Georges Auric und Francis Poulenc die Groupe des Six um den Schriftsteller Jean Cocteau, derenmusikalischer Mentor Eric Satie war. DurchihrenerstenEhemann, den Karikaturisten Ralph Barton lerntsie Charlie Chaplin kennen und arbeitetmitihman der Musikzum Film “The Circus”. In ihrenspäterenJahrenunterrichtetesieHamonielehre- und Kontrapunkt, lehrt an der PariserScholaCantorum und schreibtzahlreicheInstrumentalstückefür Kinder.

 

15.10.2016 Symposium (Vorträge u. Musik)

Familie Mozart. Universitätsbibliothek Salzburg

Maria Anna Mozart - Im Kontext ihrer Familie
Samstag, 15. Oktober 2016
Mozart Ton- und Filmsammlung, Mozart Wohnhaus, Stiftung Mozarteum Salzburg, Makartplatz 8, A-5020 Salzburg
(Vorträge und Musik), EINTRITT FREI
10:00 - 10:15DR. TOBIAS DEBUCH
(Stiftung Mozarteum Salzburg, kaufmännische Geschäftsführung)
Begrüßung
10:15 - 10:45DR. KÄTHE SPRINGER-DISSMANN
(Redaktion Tagbau der HollitzerBaustoffwerke, Leitung)Anna Maria Pertl,verh. Mozart. Die unbekannte Mutter
10:45 - 11:10TZU-HAN KAO
(Universität Mozarteum Salzburg, Institut für Alte Musik)
Anton Heberle (1780.1806): Sonate BrillantefürCsakan Solo
Ein Original-Instrument befindet sich in der Cubasch-Sammlung der Stiftung Mozarteum Salzburg, die in Kooperation mitdemSalzburgMuseumbetreutwird
11:10 - 11:30KAFFEEPAUSE <<<<<<
11:30 - 12:00DR. ULRIKE KAMMERHOFER-AGGERMANN
(Salzburger Landesinstitut für Volkskunde, Institutsleiterin)
....vermache ihr zu eigener Beteuerung der mir erwiesenen ehelichen Treue, Liebe, Zärtlichkeit und guten Hauswirthschaft...Maria Anna, geb. Mozart, im Testament ihres Ehemannes
12:00 - 12:30MAG. MONIKA KAMMERLANDER
(Mozarteumorchester Salzburg, Konzertmeisterin)
Margarethe Marchand (1768.1800) Kostzögling und Schülerin von Maria Anna Mozart
12:30 - 13:30MITTAGSPAUSE <<<<<<
13:30 - 14:00DR. CHRISTOPH GROßPIETSCH
(Stiftung Mozarteum Salzburg, Digitale Mozart-Edition)
Neues zu Bildnissen der Maria Anna Mozart
14:00 - 14:30DR.MICHAEL MALKIEWICZ
(Universität Mozarteum Salzburg, HRSM-Projektleitung
Instrumentensammlungen in Salzburg und Innsbruck.)
Zwischen Realität und Fiktion. Betrachtungen zum Familiengemälde von Johann Nepomuk della Croce(?) und seinen Nachdrucken zum Mozart-Jahr 1856
14:30 - 15:00Prof. DR. CHRISTIAN TRUMPP (IB-Hochschule Berlin, Rektor)
Eine kleine Sprachmusik. Ein anderer Blick auf Mozarts Musik aus neuro-/patholinguistischer Perspektive
15:00.15:30SCHLUSSDISKUSSION und AUSKLANG

Organisation
MICHAEL MALKIEWICZ, Universität Mozarteum Salzburg, HRSM-Projekt. Instrumentensammlungen in Salzburg und Innsbruck.
EVA NEUMAYR, Stiftung Mozarteum Salzburg / Maria Anna Mozart Gesellschaft Salzburg
Mit herzlichem Dank an
Mozart Ton- und Filmsammlung der Stiftung Mozarteum Salzburg, Institut für Gleichstellung und Gender Studies, Gertraud Steinkogler-Wurzinger
Vorankündigung:
KONZERT
: 19. Oktober 2016, 19:30 Uhr, Domchorsaal, (Kapitelplatz 3, Salzburg)
"Bischof. Kaiser. Jedermann? Kirche. Küche. Kinderkram“
Ein Chorkonzert auf historischen Frauenspuren durch Stadt und Land Salzburg, Belcantochor Salzburg (Ltg.: Gertraud Steinkogler-Wurzinger u. Bernd Lambauer) und Gäste
Karten: 0680/2019054, info@nannerl.net
KONZERT: 20. Oktober 2016, 18:00 – 19:30 Uhr, Salzburg Museum, Neue Residenz, Mozartplatz 1
Mozarteum im Museum: „BLOCKFLÖTE – von Renaissance bis Moderne“
Tzu-Han Kao: Blockflöte, Csakan, Shen-Ju Chang: Viola da Gamba, Agata Meissner: Cembalo
info@salzburgmuseum.at
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2015

Frauenstimmen 2015, 5.Konzert

Die große deutsche Mystikerin, Hildegard von Bingen, ist bei uns vor allem durch die auf sie zurückgeführte Heilkunde bekannt. Sie war jedoch ebenso Mystikerin, wie Dichterin, Komponistin und Politikerin. Hildegard stammte aus Bermersheim im Rheingau, wo sie im Jahre 1198 geboren wurde. Mit acht Jahren kam sie in den Frauenkonvent des Benediktinerklosters der Abtei Disibodenberg, wo sie von deren Leiterin Jutta von Sponheim erzogen wurde. Nach dem Tod Juttas im Jahre 1136 übernahm Hildegard die Führung des Klosters. 10 Jahre später gründete sie nach vielen Schwierigkeiten ein neues Kloster auf dem Rupertsberg bei Bingen. Sie unternahm zahlreiche Reisen, hielt Vorträge und stand mit vielen bedeutenden Politikern in brieflichem Kontakt, darunter auch zu Kaiser Barbarossa und zum damaligen Erzbischof von Salzburg Eberhard I., hatte aber auch Kontakt zu einfachen Leuten. Ihre tief erlebten Visionen, die sie schon seit ihrer Kinderzeit hatte, ließ sie ebenso wie ihre Kompositionen niederschreiben.
In ihrem Leben ging Hildegard stets kompromisslos ihren Weg. Besonders deutlich wird dies im Rahmen ihrer Auseinandersetzung mit dem Mainzer Domkapitel. Es ging dabei um das Begräbnis eines Adeligen auf dem Friedhof von Hildegards Kloster. Dieser Adelige war wegen schwerer Verfehlungen von der Kirche exkommuniziert worden, also aus der Kirchengemeinschaft ausgeschlossen, eine der höchsten Strafen, welche die abendländische Kirche vorsieht. Ein Begräbnis „in geweihter Erde“ war somit nach damaligem Kirchenrecht verboten. Vor seinem Tod hatte er sich jedoch mit der Kirche in privatem Rahmen ausgesöhnt. Diese Aussöhnung wurde jedoch vom Mainzer Domkapitel, welches während der Abwesenheit des amtierenden Erzbischofs Christian die Diözese führte, in Zweifel gezogen. Hildegard beharrte aber auf ihrem Standpunkt, wodurch ihr Kloster auf dem Rupertsberg bei Bingen zeitweise mit dem Interdikt, also dem Verbot Gottesdienste abzuhalten, belegt wurde, was wir in einem halbszenischen Spiel versuchen nachzuzeichnen. Hildegard starb am 17. September 1179. 2012 wurde sie von Papst Benedikt XVI. zur Kirchenlehrerin erhoben. (Dr. Stefan Engels)

Hildegards Werke enthalten Gesänge zur Liturgie: Antiphonen (Kehrverse), Responsorien (Antwortgesänge), Hymnen und Sequenzen, sowie das Mysterienspiel „Ordo virtutum“ (etwa „Spiel der Kräfte“). Charakteristisch für ihre Gesänge sind lange melodische Phrasen und ein großer Tonumfang – durchaus eine Herausforderung für die Interpretinnen.
Die Salzburger Virgilschola ist ein Vokalensemble, das sich mit der geistlichen Musik des Mittelalters in Österreich und hier besonders in Salzburg beschäftigt. Benannt ist sie nach dem aus Irland stammenden hl. Virgil, der von 746 -784 Bischof von Salzburg war und dort die erste Kathedralkirche erbauen ließ.
Stefan Engels, der Gründer und Leiter der Salzburger Virgilschola, absolvierte an der Hochschule (jetzt Kunstuniversität) Mozarteum Kirchenmusik und promovierte an der Paris-Lodron-Universität Salzburg im Fach Musikwissenschaft und Klassische Philologie. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter (Senior Scientist) am Institut für Kirchenmusik und Orgel der Kunstuniversität in Graz. Den Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit bildet die Erforschung mittelalterlicher liturgischer Handschriften in Österreich.
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Symposium

Frauenstimmen 2015, 2. Konzert


Frauenstimmen 2015, 1. Konzert

Sonntag, 29. Juni 2014, Domchorsaal (Kapitelplatz 3, Salzburg)
Susanne Hehenberger (Violine), Barbara Rektenwald (Klavier), Taner Türker (Violoncello) spielen Werke von Alison Wrenn (*1981), Fanny Hensel (1805–1847), Rebecca Clarke (1886–1979) und Nancy de Vate (*1930)

Fanny Hensels Klaviertrio in d (Op. 11) war das letzte größere Werk, das sie vor ihrem frühen Tod 1847 für die von ihr geleiteten „Sonntags-Musiken“ im Salon ihrer Familie in Berlin schrieb. Das Klaviertrio zeigt die Komponistin auf der Höhe einer kraftvollen und “konsistenten” Schreibweise: Das weiträumige Hauptthema des Kopfsatzes, das Lied (anstelle eines Scherzos) und das rhapsodische Finale offenbaren eine eigenständige Komponistenpersönlichkeit mit entschieden expressiven Qualitäten.

Allein schon als Kammermusikpartnerin von Casals, Rubinstein, Thibaud, Heifetz, Schnabel und Szigeti hätte Rebecca Clarke einen Ehrenplatz unter den Viola-Spielerinnen des Jahrhunderts verdient. Ihre kompositorische Karriere erfuhr auf einer ihrer vielen Amerika-Reisen eine entscheidende Wendung, als sie die Kammermusik-Mäzenin Elizabeth Sprague Coolidge kennen lernte. Diese hatte im Rahmen eines Festivals in Pittsfield, Massachussetts, einen Kompositionswettbewerb ausgeschrieben, und zwar für Werke mit Viola und Klavier. Auch Clarkes Klaviertrio aus dem Jahre 1921, ein knapperes und bündigeres Werk als ihre Violasonate, das ihre hoch entwickelte, kunstvolle Rhythmik und ihre Fähigkeit, aus den kleinsten melodischen Fragmenten die längsten und ausdrucksstärksten Phrasen zu formen, zeigt, wurde für den Coolidge-Wettbewerb komponiert. Es erfuhr seine Uraufführung in der Wigmore Hall mit Myra Hess am Klavier und wurde 1923 von einem Komponisten-Kommitee den Salzburger Festspielen empfohlen.

Nancy van de Vates Werk wurde zwischen July 1982 und August 1983 in Jakarta komponiert und hält sich an die traditionelle Abfolge schnell–langsam–schnell mit einer langsamen Einleitung für den ersten Satz.

Alison Wrenn (* 1981) ist eine britische Komponistin, deren Kompositionsstil Einflüsse aus der englischen Pastoral Tradition, Elemente der populären Musik und Medien Musik, verbindet sowie der keltischen Stämme und einige Aspekte der Minimal Music. Ihre Arbeiten wurden als "sehr erfrischend ... schön und sehr fein geschrieben" (Sir Peter Maxwell Davies) und "überwältigend lebensbejahend ... freudige, reflektierende und traurig gleichermaßen ... frische, neue Musik, die hörenswert ist“ (Marc Yeats) beschrieben. Ihr Klaviertrio „Between the Mountains and the Sea“ wurde von einem Bild von Hallstatt inspiriert und von den drei Musikern Susanne Hehenberger, Taner Türker und Barbara Rektenwald im Rahmen Halstatt Classic Festivals am 17. August 2013 uraufgeführt.

2014

Frauenstimmen 2014, 3. Konzert

Sonntag, 29. Juni 2014, Domchorsaal (Kapitelplatz 3, Salzburg)Irmgard Messin (Flöte) und Francesca Cardone (Klavier) spielen Werke von Leopoldine Blahetka, Cècile Chaminade, Lili Boulanger, Youghi Pag-Paan, Benjamin Godard u. a.

Irmgard Messin
wurde in Mondsee/Österreich geboren. An der Hochschule Mozarteum studierte sie bei Irena Grafenauer und erlangte das Große Diplom 1996 mit Auszeichnung. Sie besuchte zahlreiche Meisterkurse, unter anderem bei Wolfgang Schulz, Michel Debost, Jeanne Baxtresser, Carine Levine, Istvan Matuz und Susan Milan und spielte u.a. im Gustav Mahler Orchester, der Österreichischen Jugendphilharmonie, dem Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks, der Camerata Academica Salzburg und dem Mozarteum Orchester Salzburg. 1999 gewann sie den 3. Preis beim 4. Internationalen Flötenwettbewerb in Timisoara/Rumänien. Während des Wintersemesters 1999/2000 unterrichtete sie an der Mahidol University in Bangkok sowie 2003 bis 2005 an der Universität Mozarteum Salzburg. Seit 1993 ist sie Mitglied des oenm und konzertiert regelmäßig bei Festivals wie der Biennale Salzburg, Wien Modern, den Bregenzer Festspielen, dem Warschauer Herbst, den Salzburger Festspielen, der Biennale München, Ultraschall Berlin, Settembre Musica, den Intern. Ferienkursen für moderne Musik in Darmstadt, dem Steirischen Kammermusikfestival etc. Ihre erste Solo-CD “flute“ mit Werken zeitgenössischer Musik erschien 2011 bei Helvetia.

Francesca Cardone begann ihre Klavierausbildung im Alter von sechs Jahren und studierte am Conservatorio "Luigi Cherubini" in Florenz (Diplom mit Auszeichnung 1989). Sie gewann zahlreiche Preise, darunter erste Preise bei den internationalen Klavierwettbewerben "Franz Liszt" in Lucca, "Rom 89", "Scriabin" und "Sulmona" (1993). Ihre Studien setzte sie in Wein bei Progf. Hans Graf, in London bei Sulamita Aronovsky, in Dallas bei Joacquin Achucarro und an der Accademia di Santa Cecilia in Rom fort. Sie konzertiert regelmäßig in Österreich, Tschechien, Frankreich, England sowie in den USA und Japan und hat Aufnahemne für zahlreiche Rundfunkanstalten gemacht. In Zusammenarbeit mit der "Società Dante Alighieri" nahm sie mehrere CDs auf. Ihre letzte CD-Produktion "Mozart und Zeitgenossen" will österreichische und italienische Musik und Dichtuing aus der Zeit Mozarts im kulturellen Spannungsfeld der beiden Länder präsentieren. Isabel Karajan und Peter Simonischek sind die charismatischen Interpreten des literarischen Inhalts.

Karten: 0680/2019054 oder info@nannerl.net
Abendkassa: € 18.-/ erm. € 9.- (Kinder ab 12, StudentInnen, Zivildiener),
Vorverkauf: € 14.-/ erm. € 7.-
€ 12.- für Mitglieder der Maria-Anna-Mozart-Gesellschaft Salzburg, des Vereins BarockPur und der Salzburger Musikkreise

Frauenstimmen 2014, 2. Konzert

Dienstag, 17. Juni 2014, 19:00, Steinwaysaal (Musikum, Schwarzstr. 49, Salzburg)
Komponistinnen vor!
SchülerInnen und LehrerInnen des Musikums spielen Musik von Bertha von Brukenthal, Mel Bonis, Eva Kriechbaum, Maria Thereis von Paradis, Hanna Smith, Anne Terzibaschitsch u. a.
Kooperationskonzert zwischen der Maria-Anna-Mozart-Gesellschaft Salzburg und dem Musikum Salzburg-Stadt
Konzept u. Moderation: Eva Kriechbaum
Eintritt frei!

Frauenstimmen 2014, 1. Konzert

Sonntag, 18. Mai 2014, 19:30 Uhr, Domchorsaal (Kapitelplatz 3)

ZBYŇKA ŠOLCOVÁ (Harfe) spielt Werke von Marianna Martinez (1744–1812), Maria Theresia von Paradis (1759–1824), Clara Schumann (1819–1896) und eigene Kompositionen
Die Harfenistin Zbyňka Šolcová studierte am Prager Konservatorium, wo sie Klasse von Prof. Libuše Váchalová besuchte. [1]Jahrelang konzertierte sie sowohl solistisch als auch kammermusikalisch und trat mit zahlreichen Orchestern (Philharmonie Hradec Králové, Philharmonie Ostrava, Virtuosi di Praga, Tschechisches Sinfonieorchester, Orchester der Staatsoper Prag u.a.) auf. Sie machte Aufnahmen für das Tschechische Fernsehen, den Tschechischen Rundfunk, aber auch für den Deutschen Rundfunk und die britische Firma Silva Screen Records. Ihre Auftritte wurden nach Italien, Deutschland, Schweden, Frankreich, Monaco und in die USA übertragen.
In Jahren 1992 bis 2007 war sie Mitglied der Rožmberk Kapelle [2], die sich ausschließlich mit Musik in der Gotik und Renaissance beschäftigt, wo sie neben Harfe auch viele andere historische Musikinstrumente einschließlich Gotik- und Hakenharfe spielte. Gemeinsam mit der _Rožmberk Kapelle nahm sie 5 CDs auf und gab zahlreiche Konzerte in ganz Europa.
Seit einigen Jahren tritt sie vor allem solistisch auf. 2001 erschien ihr Soloalbum HARFE [3].
Für ihr Konzert in Salzburg hat sie Werke von Komponistinnen der Klassik und Romantik wie mit denen von tschechischen Komponisten (J. L. Dusik, B. Smetana und A. Dvorak) und Eigenkompositionen kombiniert.
Karten: 0680/2019054 oder info@nannerl.net
Abendkassa: € 18.-/ erm. € 9.- (Kinder ab 12, StudentInnen, Zivildiener),
Vorverkauf: € 14.-/ erm. € 7.-
€ 12.- für Mitglieder der Maria-Anna-Mozart-Gesellschaft Salzburg, des Vereins Barock-Pur und der Salzburger-Musikkreise