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Biografien

Aleksandra Zamojska

Aleksandra Zamojska wurde in Kielce/Polen geboren und studierte ab 1992 Gesang an der Musikakademie Krakau, ab 1998 an der Universität Mozarteum bei Lilian Sukis und Breda Zakotnig. Engagements führten sie u.a. an das Théâtre des Champs Élysées und Palais Garnier in Paris, an die Opernhäuser von Montpellier und Perpignan sowie zur Ruhrtriennale, wo sie unter der Leitung von Marc Minkowsky die Pamina sang. 2004 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen. Neben Marc Minkowski arbeitete sie mit Kent Nagano, Lothar Zagrosek und John Malkovich.

 

Annelie Gahl

Annelie Gahl

Annelie Gahl (Violine) studierte bei Paul Roczek (Mozarteum), Ernst Kovacic (Musikuniversität Wien) und Shmuel Ashkenasi (Northern Illinois University), prägende Einflüsse erhielt sie durch ihre langjährige Mitwirkung in der Camerata Salzburg unter Sándor Végh und im Concentus Musicus unter Nikolaus Harnoncourt.
Von 2000 bis 2003 spielte sie als Stimmführerin und Konzertmeisterin in der Wiener Akademie; im Klangforum Wien ist sie immer wieder zu Gast. Solistische Auftritte hatte sie mit der Salzburger Kammerphilharmonie und der Camerata Salzburg u. a. im Linzer Brucknerhaus und im Wiener Musikverein, außerdem bei Festivals wie Wien Modern, Osterfestival Hall, Festwochen Gmunden, styriarte, Klangspuren Schwaz, in der Philharmonie Luxembourgh etc. Im Sommer 2009 leitete sie im Auftrag der Salzburger Festspiele das Barockorchester „Capella Triumphans“.

 

Ariane Haering

Ariane Haering (Klavier) studierte am Conservatoire von La Chaux-de-Fonds bei Catherine Courvoisier, in den USA bei Clifton Matthews und schließlich in der Klasse von Brigitte Meyer in Lausanne, wo sie 1996 ihren „Premier Prix de Virtuosité avec les Félicitations du Jury“ erhielt, fort. In der Folge gewann sie zahlreiche 1. Preise (Concours Suisse de Musique pour la Jeunesse, Eurovision, Jeune Soliste de la Communauté des Radios Publiques de Langue Francaise, Prix Miéville, Prix L’Express, Concours Rotary, Concerto Competition of the University of North Carolina) und intensivierte ihre Kammermusik-Aktivitäten. Sie arbeitete mit Künstlern wie Benjamin Schmid, Clemens Hagen, Dimitri Ashkenazy, Ramon Jaffé, Veronika Hagen, Ib Hausmann, Sebastian Hess, Patricia Kopatchinskaya, Sylvia-Elisabeth Viertel sowie dem Casal-, Brodsky-, St.-Petersburg-, Amar-, Stadler-, Petersen- und Mozarteum-Quartett und den Ensembles Swiss Chamber Brass, Österreichisches Ensemble für Neue Musik und den Salzburger Orchester Solisten (SAOS) zu teilen. Ihre jüngste CD-Einspielung gemeinsam mit Benjamin Schmid, „ Romantic Duos“, umfasst romantisch-virtuose Werke für Violine und Klavier von Franz Liszt, Frank Bridge und Edward Grieg. Der vorigen viel beachteten Mozart-Sonaten CD folgt seit 2011 die Herausgabe von Sonaten und Fragmenten von W.A. Mozart für den Henle-Verlag.

 

Johannes Hinterholzer

Johannes Hinterholzer

Johannes Hinterholzer (Horn) studierte bei Prof. Josef Mayr und Prof. Radovan Vlatković an der Universität Mozarteum in Salzburg und besuchte Meisterkurse bei Peter Damm, Wolfgang Wilhelmi und Anthony Halstead. Von 1997 bis 2009 war er Solohornist des Mozarteumorchesters Salzburg und seit 2012 ist er Solohornist der Camerata Salzburg. Er trat als Solist mit zahlreichen bedeutenden Sinfonie- und Kammerorchestern, darunter das Mozarteumorchester Salzburg, das Brucknerorchester Linz, das Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, Münchner Kammerorchester, Sinfonia VIVA Nottingham, das Collegium musicum Copenhagen, das Wiener Kammerorchester auf. 2007 debütierte er mit bei den Salzburger Festspielen. Seit 2000 spielt er als Gast Konzerte an der Solohornposition in Orchestern wie dem Berliner Philharmonischen Orchester, dem Bayrischen Staatsorchester, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Radio-Symphonieorchester des SWR Stuttgart und vielen anderen. Eines der Spezialgebiete von Johannes Hinterholzer ist das spielen auf historischen Horninstrumenten: Barockhorn und Naturhorn.Von 2000 bis 2010 leitete er eine Hornklasse an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz und seit Herbst 2008 ist er Professor für Horn an der Musikhochschule München.

 

Eva Zöllner

Photo: Henning Bode

Eva Zöllner studierte klassisches Akkordeon an der Hochschule für Musik Köln und am Königlich Dänischen Konservatorium in Kopenhagen bei Prof. Geir Draugsvoll. Sie zählt zu den aktivsten Akkordeonistinnen ihrer Generation und widmet sich mit großem Engagement der zeitgenössischen Musik. Konzertreisen als Solistin führten sie in die meisten Länder Europas und Lateinamerikas, nach Asien, Australien, Kanada und in die USA. Als regelmäßiger Gast bei Festivals rund um den Globus ist sie ist in Projekten zu erleben, die von der experimentellen Solo-Performance bis hin zu Opernproduktionen (zuletzt an der English National Opera) und der Zusammenarbeit mit namhaften Ensembles reichen. Ihre Aktivitäten werden durch Radio- (DLF, NDR, MDR u.a.) und CD-Produktionen (WERGO, NEOS) dokumentiert und durch weltweite Arbeit als Gastdozentin und Jury-Mitglied ergänzt. Die enge Zusammenarbeit mit Komponisten ihrer Generation ist ein wichtiger Aspekt ihrer Arbeit. Daraus resultierend hat sie in den letzten Jahren mehr als 100 neue Werke uraufgeführt. Besonders interessiert sie dabei die Kombination ihres Instruments mit neuen Medien. Eva Zöllner lebt in Hamburg und nomadisch auf der Reise, um ihr Instrument in unterschiedlichsten Kontexten und Kulturen zu erkunden. Im Jahr 2015 wurde sie mit einem Stipendium der Bundesregierung ausgezeichnet, welches Ihr einen sechsmonatigen Arbeitsaufenthalt als Gastkünstlerin an der Cité Internationale des Arts in Paris ermöglichte.
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Martina Mathur

MARTINA MARTHUR (Mezzosopran)
studierte Sologesang (bei Monika Lenz) und Gitarre (IGP) an der Universität Mozarteum in Salzburg. In Meisterklassen mit K. Widmer, H. Lazarska, B. Zakotnik und J. Nakada sowie S. Jurinac wurden wertvolle Erfahrungen gesammelt. Zahlreiche Auftritte mit verschiedenen kammermusikalischen Formationen, wie dem Orpheus Consort und dem Duo Delirio Amoroso mit dem Focus Barockmusik und Lied/ Kammermusik bilden seither einen Schwerpunkt in Mathurs Bühnenlaufbahn. Mathur ist Mitglied des Barockmusik-Ensembles Sentimento Barocco Salzburg. Das neue Soloprogramm Martina Mathurs in Zusammenarbeit mit dem Flötisten Imanuel Krafft steht im Zeichen des Liedschaffens der Hildegards von Bingen. In diesem Performance Projekt bricht sie mit ihrem Musikpartner mit den Konventionen der Aufführungspraxis mittelalterlicher Musik - der Dialog mit der improvisierten Flötenstimme öffnet eine völlig neue Hörperspektive auf die bei Hildegard so zentrale textausdeutende Interpretation.
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Peter Imanuel Krafft

PETER IMANUEL KRAFFT (Blockflöten)
1989 absolvierte Imanuel Krafft ein Konzertfachstudium im Fach Blockflöte bei Frau Speer-Keldorfer, das er 1986-1987 mit dem Fach Querflöte bei H. Zangerle und Fr. Adorjan erweiterte. Bereits im Jahr 1982 war er Gründungsmitglied des legendären Salzburger Ensembles für alte Musik “Dulamans Vröudenton”, das im Laufe seines nahezu 30-jährigen Bestehens national und international Erfolge feierte. Krafft engagierte sich stets in Sachen “Aufführungspraxis Alter Musik” als Mitglied folgender Ensembles: “Il Dolcimelo” (2000) , “Wolf Dietrich Consort “(2000), ging aber auch seine eigenen Wege mit Formationen wie “Peter und Peter”. In den Jahren 2000-2011 war er als Lehrer für Blockflöte am Musikum Salzburg tätig. Das neueste Projekt umfasst die Zusammenarbeit mit der Sopranistin Martina Mathur in “Hildegard Dialoge”.
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Ulrike Anton (Flöte)

Ulrike Anton (Flöte) erhielt ihre musikalische Ausbildung in Österreich, Frankreich und England. In Paris absolvierte sie ihr Flötenstudium bei Raymond Guiot (Conservatoire Hector Berlioz) und Jean-Loup Grégoire (École Nationale de Musique Bourg- la-Reine) mit Auszeichnung. Post-graduate-Studien führten sie anschließend nach Manchester, wo sie bei Peter Lloyd (Royal Northern College of Music) ihr Studium u. a. mit dem Professional Performance Diploma abschloss. Weiters erlangte sie den Master of Music (Universität Manchester) und das Doktorat in Musikwissenschaft (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Universität Wien). Sie gewann wiederholt in- und ausländische Preise, darunter 1994 den ersten Preis für Querflöte beim Concours Musical Régional d’Île-de-France in Paris.
Sie konzertiert regelmäßig als Solistin und Kammermusikerin in Europa, den USA, Kanada und Asien mit Auftritten u. a. im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus, im Konzerthaus Berlin, in der Philharmonie Brno, an der Lyssenko Musikakademie Lemberg, an der österreichischen Botschaft in Washington D.C., der Carnegie Hall New York, im „Alten Saal“ des Shanghai Symphony Orchestra, dem Palacio de Bellas Artes in Mexico City. Als Solistin musizierte sie mit dem Radio Symphonie Orchester Wien, dem Christiania Kammerorchester Oslo, dem Philharmonischen Orchester Košice und dem Orchester Berg. Anerkannte Komponistinnen und Komponisten, wie Gabriele Proy, Karl Haidmayer, Viktor Fortin, Can Aksel Akin und Michael Graubart haben der Flötistin Kompositionen gewidmet.
Von Ulrike Anton sind mehrere CDs bei Preiser Records, Gramola und Centaur erschienen. Ihre letzte Einspielung als Solistin wurde gemeinsam mit dem weltbekannten English Chamber Orchestra unter der Leitung von David Perry aufgenommen. Ihre Zusammenarbeit mit exil.arte, der österreichischen Koordinationsstelle für Exil.Musik, führte zu zahlreichen Konzerten. Als eine der führenden Interpretinnen von Werken NS-verfolgter Komponistinnen und Komponisten ist sie regelmäßig als Jurorin beim Internationalen „Verfemten Musikwettbewerb“ (Jeunesses Musicales) in Schwerin tätig. Gemeinsam mit exil.arte gewann sie den Bank Austria Kunstpreis 2010 für das Projekt „Verstummte Stimmen – geächtet Musik“.
Derzeit ist Ulrike Anton Dozentin am Institute for the International Education of Students in Wien (IES Abroad Vienna) und hält regelmäßig Meisterklassen in den USA und Kanada.
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Russell Ryan (Klavier)

Russell RYAN (Klavier), in North Dakota, USA geboren, erhielt bereits mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Er war wiederholt Preisträger beim San Francisco Junior Bach-Festival und trat über vier Jahre hindurch als Solist auf. Nach dem Studium am San Francisco Conservatory of Music erfolgte seine weitere Ausbildung an der berühmten Juilliard School in New York. Anschließend ging er nach Österreich, wo er das Fach Klavierkammermusik bei Prof. Georg Ebert an der Wiener Musikuniversität mit Auszeichnung abschloss.
1985 begann seine Lehrtätigkeit als Liedbegleiter an der Gesangsabteilung der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst, wo er ab 1991 als Assistent der Liedklasse von Edith Mathis wirkte. Außerdem war er durch mehrere Jahre Begleiter des Wiener Singvereins und unterrichtete bei internationalen Meisterkursen für Lied, Oper und Musical (Jugendfestival Bayreuth, Wiener Meisterkurse, Meisterkurse Gino Bechi in Florenz, Musikhochschule Oslo, Middlebury College in Vermont.). Er leitete die Gesangsklasse am Institute for the International Education of Students (IES) in Wien und gastiert auch beim Fairbanks Summer Arts Festival. Seit August 2008 hat er eine Professur für Klavierkammermusik und Liedbegleitung an der Arizona State University in den USA.
Als Solist, Liedbegleiter und Kammermusiker tritt er regelmäßig in Europa, den USA, Japan, Israel und China auf. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehauftritte sowie mehrere CD-Aufnahmen machten ihn einem breiten Publikum bekannt. Er konzertierte u. a. bei den Wiener Festwochen, dem Menuhin Festival Gstaad, dem Grieg Festival Oslo und dem Schleswig-Holstein Musikfestival. Außerdem trat er in der Carnegie Hall New York auf, wo er an mehreren Abenden die großen Liederzyklen von Hugo Wolf begleitete.
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Eva Neumayr (Mezzosopran)

Eva Neumayr (Mezzosopran) studierte Gesangspädagogik an der Musikuniversität Mozarteum Salzburg (A. Hartinger) und an der Musikuniversität Wien (T. Berka-Schmid). Seit ihrem Abschluss setzt sie ihre gesangliche Arbeit bei Andrea Mellis (Wien) fort. Nach Meisterkursen bei Kurt Widmer und Andrea Mellis gab sie zahlreiche Liederabende und arbeitete als Solistin mit der Salzburger Virgilschola, dem Kammerchor Salzburg, dem Laufener Barockensemble u.a. Als promovierte Musikwissenschafterin ist sie am Archiv der Erzdiözese und an der Stiftung Mozarteum tätig. In den letzten Jahrzehnten hat sie sich intensiv mit Musik von Frauen beschäftigt und ist Gründerin und Obfrau der Maria-Anna-Mozart-Gesellschaft Salzburg, in der sie auch die seit 2009 laufende Konzertreihe FRAUENSTIMMEN organisiert und programmiert.
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Irene Suchy (Moderation)

Irene Suchy (Moderation), promovierte Musikwissenschafterin und Germanistin, mit Studien in Wien und Tokyo, Ö1 Redakteurin. Dramaturgin, Literatin und Ausstellungs-Macherin, hat in den vergangenen Jahren Werke zu Paul Wittgenstein (2006), Otto M Zykan (2008 ), Friedrich Gulda (2010), Jugendmusikfest Deutschlandsberg (2013) herausgebracht. Ihre Forschungen betreffen die Musik-NS-Exil Geschichte, das Musik-Mäzenatentum, die NS-Geschichte Strasshofs an der Nordbahn, die Wiener Avantgarden. 2017 publizierte sie im Hollitzer Verlag zwei Bände von Texten Otto M. Zykans ZYKAN STAAT KUNST und ZYKAN WEISE POESIE. Ihr mit Susanne Kogler herausgegebenen Buch Partituren des Körpers erscheint 2018. Als Literatin hat sie 2013 "Litanei gottloser Gebete" und 2017 als Co-Autorin das Libretto von „Staatsoperette - die Austrotragödie“ publiziert, sie ist auch Verlegerin des Werkes von Otto M. Zykan. Seit 1992 hielt Irene Suchy Lehraufträge an der Universität Wien, der KUG, der mdw, der KFU zu den Bereichen Abendländische Musikgeschichte in Japan, Librettokunde, Kultur-, Lied- und Oratoriengeschichte, zu Medien und Musikwissenschaften und zu feministischer Musikologie. Sie wurde 2010 mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, 2011 mit dem Bank Austria Kunst Preis für Kulturjournalismus 2013 mit dem Preis der Dr. Karl Renner Stiftung ausgezeichnet.
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les roses sauvages

les roses sauvages

>>>Johanna Ness begann ihre musikalische Ausbildung mit Klavierunterricht und war u. a. Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert. Ab 2003 erhielt sie Gesangsunterricht und entdeckte schon früh ihre Liebe zur Alten Musik. So besuchte sie bereits vor Beginn ihres Studiums Meisterkurse der schwedischen Sopranistin Susanne Rydén. Ab 2007 studierte sie Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Barbara Schlick und Kai Wessel. Im Juli 2013 schloss sie ihr Diplomstudium mit Auszeichnung ab und setzt ihre Gesangsausbildung seit Oktober im Masterstudiengang fort. Neben dem Studium besuchte sie Meisterkurse u.a. bei Uta Schwabe und Rudolf Piernay. Zu den Höhepunkten ihrer bisherigen Karriere zählen ihr Operndebüt am Theater Ulm und Auftritte bei den Internationalen Händel-Festspielen in Göttingen und Halle unter der Leitung von Nicholas McGegan und Andrew Parrott. Das Konzertrepertoire der Sopranistin umfasst Musik von der Renaissance bis zur Moderne.
>>>Elisabeth Wiesbauer studierte Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Jussuf Karajev. 2002 Abschluss mit Auszeichnung. In der folgenden Zeit Spezialisierung auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis, Konzertfachstudium Barockgeige an der Privatuniversität Konservatorium der Stadt Wien bei Ulli Engel. Künstlerisches Masterdiplom mit Auszeichnung 2008.Meisterkurse bei Gottfried von der Goltz, John Holloway, Michi Gaigg, Gunar Letzbor und Erich Höbarth.Als Konzertmeisterin, Kammermusikerin und Orchestermitglied konzertiert sie mit zahlreichen Klangkörpern im In- und Ausland (u.a. L´Orfeo Barockorchester, Capella Leopoldina Graz, Wiener Akademie, barucco, Accentus Austria, Il Concerto Viennese).Zahlreiche CD- und Rundfunkeinspielungen. Mit dem Kammermusikensemble „saitsiing“ wurde sie für die CD „Appassionata“ 2005 mit dem Ö1-Pasticcio-Preis ausgezeichnet. Vor allem der norddeutschen Kammermusik in Klein(st)besetzung widmet sie sich mit dem Ensemble Triphonis.
>>>Eva Neunhäuserer, Viola da Gamba, studierte Viola an der Universität Salzburg bei Martin Mumelter und Eva Steinschaden. Nach Abschluss ihres Studiums 2003 begann sie ihre intensive Beschäftigung mit alter Musik. Das Bachelorstudium Viola da Gamba an der Konservatorium Wien Privatuniversität bei Pierre Pitzl beendete sie 2008 mit Auszeichnung. Es folgte ein Master-Studium an der Schola Cantorum Basiliensis bei Paolo Pandolfo und Randall Cook, das sie 2010 mit Diplom abschloss. Diverse Meisterkurse bei Paolo Biordi, Bruno Re, Hille Perl und Wieland Kuijken ergänzen außerdem ihre Ausbildung. Eva Neunhäuserer ist alsGambistin und Bratschistin Mitglied mehrerer Barockorchester und -ensembles, u.a. dolce risonanza, Fioretto, Berlin Baroque, Phoenix Baroque, Triphonis, roses sauvages, The Queen's Revels. Sie gastiert als Solistin und Kammermusikerin auf internationalen Podien und renommierten Festivals für Alte Musik.
>>>Sonja Leipold, Cembalo, absolvierte die Studien Querflöte & Klavier am Mozarteum sowie Konzertfach Cembalo an der Musikuniversität Wien (Diplome mit Auszeichnung). Ihre musikalischen Schwerpunkte sind Barock- und zeitgenössische Musik. Mit ihren eigenen Ensembles sowie als gefragte Continuo-Spielerin gastiert sie europaweit bei renommierten Veranstaltern für alte und zeit- genössische Musik.Mit einem Stipendium des BMUKK für „Cembaloperspektiven“ 2009 sowie dem großen Kärntner Landesmusikstipendium 2013 wurde ihre vielfältige musikalische Tätigkeit gewürdigt, sie ist Preisträgerin u.a. des internationalen Cembalowettbewerbs Bologna 2011, des Fideliowettbewerbs Wien 2012 und des internationalen Annelie de Man-Wettbewerbs 2012 (Niederlande). Für die Saison 2016/17 ist sie mit „duo ovocutters“ österreichische Kulturbotschafterin (NASOM).Aus ihrer intensiven Zusammenarbeit mit KomponistInnen resultieren zahlreiche ihr gewidmete Werke, ihre Arbeit ist in mehreren CD- und Rundfunkportraits dokumentiert. Sonja Leipold ist Dozentin und Korrepetitorin bei Sommerkursen wie ITAM Linz (u.a. mit Emma Kirkby und Barthold Kuijken), Austria Barock Akademie Gmunden, OFF-Festival Kremsmünster. Zu ihren Engagements an Theatern zählen u.a. die musikalische Abendspielleitung am Stadttheater Klagenfurt und die stellvertretende Studienleitung/Korrepetition am Theater an der Wien unter Nikolaus Harnoncourt. Seit 2012 ist sie Mitarbeiterin der ISCM/IGNM Österreich, seit 2015 hat sie darüber hinaus einen Lehrauftrag der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien inne.
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Carreno-Quartett

Carreño-Quartett:

SUSANNE HEHENBERGER ,
geb. in Salzburg, Studium an der Hochschule Mozarteum in Salzburg bei Prof. H. Kienzl , Prof. Irmgard Gahl und Benjamin Schmid. Lehrdiplom und Orchesterdiplom. Meisterkurse bei Lynn Blakeslee (USA), LjerkoSpiller (Argentinien), Jürgen Geise (Sbg.) und dem Bartok – Quartett (Budapest), Mitwirkung in diversen Kammerorchestern als Stimmführerin und Konzertmeisterin; Geigerin des „Trio Tableau“ und Primaria des „quartettoconmoto“; kammermusikalische sowie solistische Tätigkeit im In- und Ausland, Mitwirkung beim Kammermusikfestival in St. Gallen (u.a. mit Heinrich Schiff) und beim Salzkammergut Mozartfestival; seit 2001 Lehrtätigkeit an der Musiklehrervereinigung Laufen; seit 2002 Konzertmeisterin der „Sinfonietta da Camera Salzburg“.
ELISABETH POUGET, geboren in Linz. Matura am Musikgymnasium, danach Konzertfachstudium bei Prof. Helmut Zehetmair am Mozarteum Salzburg. Nach dem Diplom postgraduales Studium in London bei David Takeno. 1988 – 1992 1. Stimmführerin der ersten Violinen im Brucknerorchester Linz. Seit der Familiengründung (5 Kinder) freischaffende Musikerin in Salzburg. Neben verschiedenen Orchesterprojekten liegt der Schwerpunkt der musikalischen Tätigkeit in der Kammermusik – vor allem als Primaria in dem von ihr gegründeten Wilheringer Streichquartett.
ROMANA KEMLEIN-LABER studierte nach dem Abitur am Gymnasium Fridericianum in Erlangen Viola bei Prof. Dr. Hans Kohlhase und Elementare Musikpädagogik bei VroniPriesner am Meistersinger- Konservatorium in Nürnberg (staatl. gepr. Musiklehrerin und Orchesterreifeprüfung). An der Johannes-Gutenberg- Universität in Mainz studierte sie Viola bei Prof. Emile Cantor und Prof. Ruth Killius (Diplom), an der Musikhochschule Würzburg Barockviola bei Gottfried von der Goltz. Sie unterrichtet am Musikum Salzburg und an der Musikschule Prien am Chiemsee und konzertiert in mehreren Orchestern (u.a. Sinfonietta daCamera Salzburg und Philharmonie Bad Reichenhall) und Kammermusikensembles (u.a. Frasa –Streichquartett).
MARKUS POUGET, geboren in Linz, studierte Violoncello bei Prof. Wilfried Tachezi am Mozarteum Salzburg. Bei seinem Diplom mit Auszeichnung wurde ihm die Bernhard Paumgartner Medaille der int. Stiftung Mozarteum verliehen. Weitere Studien folgten bei L. Mezö in Budapest und W.Pleeth in London. Er ist Solocellist im Mozarteumorchester Salzburg, Cellist im Mozarteum Quartett, Mitglied des ÖENM und hat einen Lehrauftrag an der MusikuniversitätMozarteum Salzburg.
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BARNACH Trio

Das BARNACH-Trio wurde 1988 gegründet und konzertiert seither jeden Sommer, wenn Barbara Thiem in Rindbach in ihrem Familiensitz (Mendelssohnvilla) Urlaub macht.
Christiane Hoßfeld-Luckeneder (Flöte), geboren in München; Studium bei Prof.Aurèle Nicolet in Freiburg und Michel Debost in Paris. Konzertexamen mit Auszeichnung für Interpretation zeitgenössischer Musik. Soloflötistin an der Oper Pforzheim, Solopiccolistin im Philharmonischen Orchester Augsburg; seit 1987 freischaffend in Österreich. Rege Konzerttätigkeit, Dozentin bei Instrumental- und Kammermusikkursen, Rundfunk- u.CD-Aufnahmen.
Barbara Thiem (Violoncello), geboren in Deutschland; Studium an der Musikhochschule Köln bei Prof.Siegfried Palm und in Bloomington bei Prof.János Starker.
1. Preis beim Wettbewerb „Podium junger Künstler“
Sie lebt in Amerika und ist Dozentin an der University of Wyoming und der Colorado State University. Jeden Sommer verbringt sie im Familiensitz Haimberger-Mendelssohn in Rindbach bei Ebensee. Seit 1988 Zusammenarbeit mit Naoko Knopp und Christiane H.L.;Internationale Konzerttätigkeit als Solistin und in verschiedenen Kammermusikensembles; Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen.
Naoko Knopp (Klavier); geboren in Morioka, Japan; Studium bei M. Otaka in Japan, seit dem 15.Lebensjahr an der Musikhochschule Wien bei Prof. J. Dichler, Prof. H. Medjimorec und Prof. Hans Leygraf; Konzertfachdiplom mit einstimmiger Auszeichnung; 1.Preis beim Bösendorfer Klavierwettbewerb und verschiedenen weiteren Wettbewerben. Seit 1979 lebt sie in Ohlsdorf und unterrichtet an der A. Bruckner Privatuniversität Linz und an der LMS Gmunden. Internationale Konzerttätigkeit, zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen.

 

Paris Tsenikoglou, Klavier

Paris Tsenikoglou

PARIS TSENIKOGLOU wurde 1989 in Thessaloniki / Griechenland geboren. Obwohl er erst im Alter von acht Jahren mit dem Klavierunterricht begann, führte er bereits drei Jahre später die Klavierkonzerte und die Goldbergvariationen von J. S. Bach auf. Im Alter von 15 Jahren erhielt er das Klavierdiplom mit 1. Preis und Auszeichnung für Virtuosität als Schüler von Jannis Adamidis am Städtischen Konservatorium Katerini. Auf Anregung seines Lehrers setzte er seine Studien an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Franz Massinger (†) fort und absolvierte 2012 das Künstlerische Klavierdiplom in der Klasse von Prof. Thomas Böckheler. 2015 schoss er bei Prof. Jacques Rouvier an der Universität Mozarteum Salzburg ab, wo
er sich nunmehr im Postgraduate Klavier Studiengang spezialisiert.
Daneben bekam er künstlerische Anleitung von renommierten Pianisten wie Murray Perahia und András Schiff.
Er gab Klavierabende und Konzerte im Herkulessaal der Münchner Residenz, dem Prinzregententheater in München, dem Theater Pforzheim, dem Bibliotheksaal Polling, dem Beethoven-Haus Bonn und dem Großen Saal des Mozarteums in Salzburg. Als Solist trat er mehrmals mit den Aufführung der Klavierkonzerte von Mozart auf, sowie mit den Bad
Reichenhaller Philharmonikern (Mozartwoche 2012), dem Staatlichen Orchester von Thessaloniki, dem Sándor Végh Institut Orchester, dem Münchner Hochschulorchester, dem Niški Simfonijski Orkestar von Serbien u.a.
Er vertrat sämtliche Klavierklassen der Hochschule für Musik und Theater München beim Deutschlandradio und er wirkte bei vielen Aufnahmen und Live-Mittschnitten mit dem Bayerischen Rundfunk mit. Letztes Jahr präsentierte er das CEUS-Reproduktionssystem der Bösendorfer Klavierfabrik dem Sony Center Berlin in Live-Übertragung vom hangar-7 der Red Bull in Salzburg.
Er gewann wichtige Auszeichnungen und Preise, wie den 1. Steinway-Förderpreis 2008 in München, den 1. Preis beim Mozartpreis Klavierwettbewerb 2012 der Universität Mozarteum Salzburg und den 3. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb Rhodos 2014. Er war Stipendiat der Hochschule für Musik und Theater München, des Rotary Clubs München-Martinsried und seit 2008 studiert er mit Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
Im März 2013 erschien seine Debüt-CD mit _Images_ von Debussy und _24 Préludes_ von Chopin bei Oehms Classics mit großem Erfolg bei den beliebtesten Klassik-Rundfunksendern.
„Paris Tsenikoglou ist ohne Zweifel eines der herausragenden Talente seiner Generation“ (Andreas Groethuysen). Der preisgekrönte griechische Pianist gewann wiederholt begeisterte Kritiken von der internationalen Presse über seine Auftritte und seine Diskographie. Die Süddeutsche Zeitung bezeichnete ihn als „Liebling der Götter“ und
„eine wundersame Entdeckung“.

 

Ensemble PHOENIX BAROQUE AUSTRIA

PHOENIX BAROQUE AUSTRIA musiziert auf historischen oder nachgebauten Instrumenten der Barockzeit, um dem lebendigen und warmen, zuweilen rauhen, niemals jedoch harmlosen Klang dieser Epoche so nahe wie möglich zu kommen. In wechselnden EnsemBles von zwei Kammermusikern bis zu elf konzertierenden Virtuosen widmen sich die Phoenixe Kompositionen, die von Claudio Monteverdis spätpolyphonem Glanz bis ins Hochbarock von Bach und Händel reichen. Die dramaturgisch aufgebauten Programme führen die Zuhörer in die wechselvollen Seelenbezirke des Überschwangs und der Melancholie, des Zorns und der Trauer, der Leidenschaft und der Liebe. Die fundierte stilistische Kenntnis der Musikerinnen von Phoenix Baroque Austria ermöglicht eine frei improvisierende Interpretation und verleiht der Musik Leichtigkeit und Spannung, sie hebt sich sozusagen mit den Schwingen des Phoenix in die Lüfte.

 

Eva Maria Schoßleitner

Eva Maria Schoßleitner (Sopran) studierte Gesang an der Musikuniversität Mozarteum Salzburg und erhielt dort Anregungen in der Liedklasse von Prof. Breda Zakotnik. Es folgten Studien bei Prof. Helena Lazarska in Wien und eine intensive Beschäftigung mit barocker Aufführungspraxis bei Markus Forster in Innsbruck. Meisterurse besuchte sie u.a. bei B. Bonney, A. Kirchschlager, M. Honig, R. McIver und Roger Vignoles.
Sie trat in den Bereichen Oper, Oratorium und Konzert bei verschiedenen Festivals wie z.B. „Taschenopernfestival Salzburg 2013“ (UA ), Tiroler Barocktage, Diabellisommer Mattsee, Mozartfestival Salzkammergut, 8.Festiwal Muzyki Polskiej, Festival Psalm in Graz, Osterklang Wien, Schlossfestspiele Vetschau, Brahmsfest Mürzzuschlag auf und arbeitete mit verschiedenen Ensembles und Orchestern zusammen, wie z.B. der Salzburger Hofmusik, Concerto Viennese, ÖENM, Philharmonie Salzburg, Sorbisches Nationalensemble, Frank Stadler Quartett etc.

 

Gregor Unterkofler

Gregor Unterkofler (Cembalo) studierte Philosophie, Psychologie, Pädagogik, Musikerziehung und Instrumentalmusikerziehung (Orgel, Klavier, Gesang) an der Universität Salzburg und am Mozarteum Salzburg. Künstlerisches Studium Konzertfach Orgel am Mozarteum Salzburg (u.a. bei Daniel Chorzempa), an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig (bei Thomasorganist Ullrich Böhme) sowie derzeit am Landeskonservatorium Tirol (Konzertfach Cembalo bei Peter Waldner).
Lehrtätigkeit an verschiedenen Musikschulen und Gymnasien. Künstlerische Tätigkeit als Organist und Cembalist bei diversen Festivals sowie im Rahmen von Rundfunkeinspielungen.

 

Claudia Gerauer

Claudia Gerauer studierte Blockflöte und historische Aufführungspraxis an der Hochschule der Künste in Zürich bei Kees Boeke (Lehr- und Konzertdiplom) sowie an der Musikhochschule Würzburg (Diplommusikerin). Als Mitglied des Ensembles Rayuela ist sie Preisträgerin internationaler Wettbewerbe (Internationaler Blockflötenwettbewerb Calw/D, Kiwanis Kammermusikwettbewerb Zürich/Ch, Orpheus Förderpreis Schweiz, Migros Kammermusikwettbewerb Schweiz, Premio Bonporti Rovereto/I) und Stipendiatin der Fondation Royaumont/F. Konzertreisen als Solistin und Mitglied verschiedener Kammermusikformationen führten sie u.a. nach Österreich, Schweiz, Italien, Spanien, Frankreich, Marokko, Russland, Polen, Bulgarien,
Brasilien und Kuba. Zahlreiche CD- und Runkfunkaufnahmen dokumentieren ihre künstlerische Arbeit. Claudia Gerauer arbeitet außerdem an Editionen Alter Musik mit und unterrichtet beim Landesmusikschulwerk Oberösterreich sowie als Gastdozentin in Havanna/Kuba.

 

Michaela Girardi

Michaela Girardi, Violine

Die aus Salzburg stammende Geigerin erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Universität Mozarteum Salzburg, an der Indiana University in den USA und an der Musikhochschule Lübeck. Zu ihren Lehrern zählen Paul Roczek, Mauricio Fuks und Shmuel Ashkenasi.
Seit ihrem ersten Soloauftritt mit 11 Jahren konzertiert Michaela Girardi regelmäßig als Solistin mit verschiedenen Orchestern wie der Camerata Salzburg, dem Mozarteum Orchester, dem Bruckner Orchester Linz und anderen.
Als wesentliche Ergänzung ihrer solistischen Tätigkeit betrachtet Michaela Girardi die Kammermusik. Intensive Konzerttätigkeit beinhaltet Auftritte in der Berliner Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus, beim Beethovenfest Bonn, dem Kammermusikfest Prussia Cove, der Salzburger Mozartwoche, und dem Attergauer Kultursommer mit Partnern wie Peter Tilling, Lukas Hagen, Janna Polyzoides und Martin Grubinger. Als Mitglied des Callino Quartetts konzertierte sie auf Festivals in ganz Europa mit Künstlern wie Jörg Widmann, Barry Douglas und Nicholas Daniel.
Seit 2008 ist Michaela Girardi Stimmführerin in der Camerata Salzburg. Weiters ist sie Konzertmeisterin des Ensembles "Risonanze erranti" und der Salzburg Orchester Solisten.
Neben ihrem Konzertleben widmet sie sich seit einigen Jahren intensiv der Unterrichtstätigkeit an der Universität Mozarteum Salzburg.
Michaela Girardi spielt dank einer Leihgabe der österreichischen Nationalbank auf einer Violine von Antonius Stradivari, aus dem Jahre 1716, die Baron Ex-Oppenheim.

 

Janna Polyzoides

Janna Polyzoides, Klavier

Janna Polyzoides wurde als Tochter des Musikerpaares Christos und Katherina Polyzoides in Graz geboren und lebt in Wien. Sie studierte an der Musikuniversität ihrer Heimatstadt bei Sebastian Benda; weitere einflussreiche Lehrer waren Rudolf Kehrer, Alexander Jenner, Eliane Richepin und György Kurtág.
Ihre Karriere als Pianistin führte sie zu Festivals wie Wien modern, dem Menuhin-Festival Gstaad, der "styriarte" Graz und den Wiener Festwochen. Sie wurde in Konzerthäuser wie die Kölner Philharmonie, Wigmore Hall London, Hamburger Musikhalle, Athens Music Hall, Warschauer Philharmonie, das Wiener Konzerthaus, den Wiener Musikverein und das Mozarteum Salzburg (mit der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein) eingeladen. Zuletzt unternahm die Künstlerin Tourneen in die Schweiz, nach Deutschland, Norwegen, Dänemark, England, Polen, China, Japan und in die USA.
Als Solistin spielte Janna Polyzoides zahlreiche Werke für Rundfunk, Fernsehen und auf CD ein. Als Kammermusikerin trat sie als Mitglied des Arcus Ensembles Wien (mit Erich Oskar Huetter, Violoncello und Andreas Schablas, Klarinette) auf und konzertierte mit der Camerata Polyzoides, die sich aus Mitgliedern ihrer Familie zusammensetzt. Mit ihrem Bruder, dem Geiger Demetrius Polyzoides, bildet sie das bekannte Duo Polyzoides. Eine langjährige musikalische Partnerschaft (1998-2009) verband sie mit dem Cellisten Martin Hornstein.
Im Laufe der Jahre konzertierte sie mit Künstlern wie Daniel Sepec, Rainer Honeck, Erich Höbarth, Ernst Kovacic, Christian Altenburger, François Benda, Gerald Pachinger, Matthias Schorn, Franz Bartolomey, Christophe Coin, Mitgliedern des Artis Quartetts, Aron Quartetts, Gürzenich Quartetts und Kölner Streichsextetts u.v.a.
Janna Polyzoides nützt jede Gelegenheit, auf der Spur des originalen Klanges historische Instrumente zu spielen (Hammerklaviere bzw. Fortepiani, Instrumente 1790 bis 1850). Sie ist im Besitz eines Wiener Hammerflügels aus dem Nachlass von Martin Hornstein, der von Johann Bapist Streicher & Sohn 1863 gebaut und 2011/12 im Klavieratelier Gert Hecher restauriert wurde. Andererseits führte ihre intensive Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik und ihre stetige Zusammenarbeit mit Komponisten zu zahlreichen Uraufführungen und CD-Einspielungen von neuen Werken, die ihr gewidmet wurden.
Die solistische und kammermusikalische Arbeit von Janna Polyzoides ist bislang auf 32 CDs dokumentiert. Zuletzt erschienen Produktionen mit dem 1. Klavierkonzert von Christian Ofenbauer mit dem Radio-Symphonieorchester Wien (ORF), eine CD mit dem Duo Demetrius & Janna Polyzoides (Aulos), 2006 eine Doppel-CD mit 13 Solo- und Kammermusikwerken des Komponisten Klaus Johns (Extraplatte), 2007 eine CD mit dem Arcus Ensemble Wien mit Trios von Carl Frühling, Johannes Brahms und Alexander Zemlinksy (SKF), 2008 eine Triple-Solo-CD mit Klavierwerken von Thomas Heinisch und Christian Ofenbauer (einklang_records), die für den Preis der deutschen Schallplattenkritik 2008 nominiert wurde und im Februar 2012 eine CD (Neos) mit Werken des berühmten zeitgenössischen Komponisten Friedrich Cerha.

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